08. Juni - Baubeginn Ausweitung Ärztehaus zu Ärztezentrum
Unbekannte reißen mit Bagger Loch ins Dach des denkmalgeschützten Hauses in der Seege (05. April) · 1. Trauung im neuen Standesamt auf dem Schmiedeberg (11. Juni)
Dezember - Umzug Gemeindebüro von HdG in Dammstraße (altes Volksbankgebäude)
17. August - Eröffnung Nah&Gut
19. Oktober 2022 - Gründung Förderverein Badeanstalt
20. Dezember - Eröffnung Ärztehaus
Dorfleben wird wegen Corona-Pandemie runtergefahren
Abriss des Gasthof Heine · Bei der Ausgrabung auf dem Grundstück finden Archäologen aus Gifhorn einen Lohkasten – das Holz wurde auf 1170 datiert · September 2020 - Interessengemeinschaft Steinhorst aufgelöst
Bürgermeisterwechsel: Klaus-Hinrich Singer löst Wilhelm Hasselmann ab, der 20 Jahre im Amt war
Gasthof Heine wird für immer geschlossen
Am 20. Oktober beschließt der Gemeinderat einstimmig den ersten offiziellen Blog der Gemeinde Steinhorst – am selben Abend freigeschaltet
Ehemaliges Gasthaus "Weißes Roß" (19. Jahrhundert) wird abgerissen
Gründung Kinderfeuerwehr am 01. April
Gründung Förderverein SV Steinhorst
Am 18./19. Januar rast Orkan Kyrill mit Böen bis zu 202 km/h über die Region und richtet erhebliche Schäden an – einer der schwersten Stürme seit Orkan Quimburga 1972.
Bürgermeister Wilhelm Hasselmann
Gründung Oldtimerfreunde Steinhorst
Friedensfest mit Freilichtgottesdienst anlässlich des 330 jährigen "Jubiläums" des Schweinekriegs zwischen Steinhorst & Eldingen
Einweihung Schützenhaus Lüsche
Gründung Sammlungen des Schulmuseums Steinhorst am 15. Mai · Spätsommer Einweihung Schützenhaus Steinhorst
Schießstand im Reinhorn brennt ab
Kerstin Hahn wird erste Damenbeste der Schützengesellschaft Steinhorst
Am 29.10. Gründung des Vereins „Schützengesellschaft Steinhorst von 1850" · Haus der Gemeinde wird Denkmal
„Verein der Freunde und Förderer des Erich-Weniger-Hauses e.V." wird gegründet
Bürgermeisterin Ruth Hanke · 1986 Beginn der Planung Dorferneuerung Steinhorst
Am 25.10. wird eine Gedenktafel für Prof. Dr. Erich Weniger am Pfarrhaus enthüllt
Verkauf der Mühle aus dem Familienbesitz
Gründung Jungschützenzug Lüsche-Räderloh
Bürgermeister Ernst Güß
Gemeindebüro zieht in das Haus der Gemeinde · Gründung Jugendfeuerwehr am 01. April · Am 24.06. wird der Personenverkehr Celle–Steinhorst eingestellt
Die Gemeinde Steinhorst mit den Dörfern Steinhorst, Räderloh, Lüsche und Auermühle wird Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Hankensbüttel · Bahnhof Steinhorst wird Endstation der Züge aus Richtung Celle · Standesamt Steinhorst wird aufgelöst · Spielkreis Steinhorst gegründet
Bärbel Scholz erste Damenbeste des Schützenvereins Lüsche-Räderloh
Am 2.09. wird der neue Sportplatz hinter der Schule eingeweiht · Haus der Gemeinde wird von der Gemeinde erworben · Neue Friedhofskapelle eingeweiht
Am 1. Januar verlieren Räderloh und Lüsche ihre Selbstständigkeit und werden in die Gemeinde Steinhorst eingegliedert · Am 13.11. rast Orkan „Quimburga" mit Windstärke 12 durch die Gemeinde und richtet große Schäden an
„Deutsche Saatveredelung" am Bahnhof wird in Betrieb genommen · Am 19.06. wird die Turnhalle in Steinhorst eingeweiht · SVS Damengymnastikgruppe trifft sich seitdem regelmäßig · Altes Forsthaus in Lüsche wird Ferienheim der Waldorf-Schule
Fertigstellung Schießkanal Lüsche
Am 15.08. wird die Grundschule Lüsche aufgelöst – alle Schulkinder gehen nach Steinhorst · In Räderloh wird die Brennergenossenschaft gegründet
Schule Räderloh wird aufgelöst – Jahrgänge 1–4 gehen nach Lüsche
Neues Feuerwehrhaus wird der Feuerwehr übergeben · Mahlbetrieb der Steinhorster Wassermühle wird eingestellt (Quelle: Denkmalatlas Niedersachsen)
Gründung der Landjugend Steinhorst
Schulneubau in Lüsche
Neue Badeanstalt des Hamburger Fußballverbandes an der Lachte
Neues Schulhaus wird bezogen · Gründung Jungschützenzug Steinhorst
Schießstand im Reinhorn errichtet
Landfrauenverein Steinhorst wird gegründet
Gemischter Chor Steinhorst wird gegründet
Am 21.03. verstirbt der 4. DFB-Präsident Felix Linnemann in Steinhorst
Gut Auermühle beherbergt ein UNRRA-Kinderheim für verschleppte polnische Kinder und Kinder verstorbener Zwangsarbeiterinnen – zeitweise die größte Einrichtung dieser Art in der Region Hannover.
Das Sportheim des NFB dient werdenden Müttern aus bombengefährdeten Gebieten, dann Vertriebenen als Zuflucht, später als Polizeischule
Fritz Beindorff stirbt am 2. Juni auf Gut Auermühle. In seinem Unternehmen arbeiteten im Krieg viele Zwangsarbeiter – seine genaue persönliche Rolle ist u.a. deshalb historisch stark umstritten.
Am 24.04. verstirbt in Berlin Generaloberst Freiherr Kurt von Hammerstein-Equord – Staatsbegräbnis in Steinhorst. Er gehörte zum militärischen Widerstand gegen Hitler und trug 1933 Hindenburg seine Bedenken gegen dessen Ernennung vor.
Einwohnerzahl: 580 Steinhorst, 105 Räderloh, 140 Lüsche mit Auermühle (Wolfsburg hatte zu dieser Zeit 848)
Als Leiter der Kriminalpolizeileitstelle Hannover ist Felix Linnemann verantwortlich für die Deportation von Sinti und Roma in Vernichtungslager.
2. Weltkrieg
Einwohnerzahl: 585 Steinhorst, 96 Räderloh, 171 Lüsche mit Auermühle
Senator Fritz Beindorff unterzeichnet die ‚Industrielleneingabe' – ein Brief von Industriellen an Hindenburg, der Hitlers Ernennung zum Reichskanzler forderte.
Gründung des Sportvereins Steinhorst
Erste Badeanstalt des Norddeutschen Sportbundes an der Lachte eingeweiht · Erste Ölförderung in Steinhorst
Norddeutscher Fußball-Verband (NFB) erwirbt das Haus der Gemeinde und das Haus im Reinhorn und baut beide um
Gründung des Schützenvereins Lüsche/Räderloh e.V. · Erster Schützenkönig Heinrich Jung, Auermühle · Deckstation des Celler Landgestüts in Steinhorst eingerichtet
Reit- und Fahrverein Steinhorst gegründet (bis 1958)
Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr gegründet
Männergesangverein „Harmonie" gegründet
Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers am Rand des Postmoores für rund 1.000 Gefangene, eingesetzt zur Moorentwässerung.
1. Weltkrieg
Wassermühle stillgelegt – kleines E-Werk in Betrieb genommen
Senator Fritz Beindorff errichtet den Gutsbetrieb in Auermühle
Senator Fritz Beindorff erwirbt Gut in Auermühle
Haus der Gemeinde als Lehrstelle für zionistische Landwirte errichtet – Architekt: Heinrich Tessenow
Eisenbahnstrecke der OHE Celle–Steinhorst–Wittingen wird in Betrieb genommen
Gasthaus "Weißes Ross"
Aus- und Umbau der Schule in Räderloh
Freiwillige Feuerwehr Steinhorst wird gegründet
Am 11. September wird Erich Weniger in Steinhorst geboren – später berühmter Wissenschaftler und Pädagoge, Professur an der Uni Göttingen
Land- und Forstwirtschaftlicher Verein Steinhorst und Umgebung wird gegründet
Aus dem vergrößerten Amt Isenhagen entsteht der Kreis Isenhagen, dem Steinhorst, Räderloh und Lüsche als eigenständige Gemeinden angehören.
Bau der Chaussee Celle – Wittingen – Salzwedel · Rittergut Steinhorst gehört zur Ritterschaft des Fürstentums Lüneburg · Mühle Steinhorst wird als Grundeigentum eingetragen (die Mühle war im Besitz der Kirchengemeinde. Der jeweilige Müller pachtete sie bis dahin also)
1. Schützenkönig der Schützengesellschaft Steinhorst: Heinrich Buhr, Haus Nr. 4 · Ziegelei Steinhorst gegründet (bis 1923)
Schulhaus in Räderloh
Steinhorst weist 34 Hausstellen auf
Dorfschmiede, heute Bibliothek des Schulmuseums
Bildung des Amtes Isenhagen aus Gografschaft Hankensbüttel und Vogtei Steinhorst
Revierförsterei
In Steinhorst 38 Feuerstellen, in Räderloh 5 Vollhöfe und 1 Halbhof, in Lüsche 5 und in Auermühle eine Feuerstelle
Schule in Räderloh wird erwähnt
Heinrich Wilhelm Heine als "Gastwirt in Steinhorst" wird erwähnt. Möglicherweise ist die Hofstelle der Familie auch der Ort, wo später der "Gasthof Heine" entsteht.
Verbot des Scheibenschießens durch König Georg II aufgehoben
Alte Schule (heute Marktstraße 11) wird neben der Kirche gebaut
Verbot des Scheibenschießens (Schießtradition also schon deutlich vor Gründung der Schützengesellschaft Steinhorst)
Der „Schweinekrieg" – blutige Auseinandersetzungen um Waldrechte mit dem Nachbardorf Eldingen
30-Jähriger-Krieg
Um 1585 – Urkundliche Erwähnung von Räderloh und Lüsche: Henricus de Harlingebarge vom Bistum Verden wird "mit den Zehnten beider Orte beliehen"
Schatz- oder Grundsteuerliste verzeichnet in Steinhorst: 6 Vollhöfe, 7 Viertelhöfe, 6 Achtelhöfe
Urkundliche Erwähnung als "Redderlah"
Ersterwähnung Mühle, eine Infobroschüre nennt auch das Jahr 1473
Holzgericht – Auswirkungen einer willkürlichen Grenzziehung zwischen Steinhorst und Eldingen
Erwähnung Wassermühle
Erste urkundliche Erwähnung als "Ridderlah"
Erste urkundliche Erwähnung von Steinhorst
St.-Georgskirche (Wehrkirche) wird wahrscheinlich erbaut ("vor 1244" wird gerne genannt)
Holz eines Lohkastens zum Gerben von Fellen wird auf 1170 datiert – gefunden 2020 bei der Ausgrabung auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthof Heine
Vermutliche Gründung des Dorfes Steinhorst
Quellenangabe: Werner Siebarth: „Steinhorst – Das Jugendheim in der Lüneburger Heide“. 1953.
Quellenangabe: Steinhorst Geschichte(n) eines Dorfes. 1989.
Quellenangabe: Jutta Rißmann: Steinhörster Haus-, Hof- und Kirchengeschichten. 450 Jahre Dorfgeschichte in Bild und Text. 3. Auflage, Selbstverlag, Steinhorst. 2018.
Quellenangabe: Dieter Bieber: Unser Steinhorst. 1975.
Quellenangabe: Günter Weinhold: Eintracht und Bürgersinn – Die Geschichte des Gifhorner Schützenwesens. Selbstdruck, Gifhorn. 1989.
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