


Ein weiteres Kapitel wurde geschlossen: Die alte Scheune ist nun endgültig Geschichte. Kein Aprilscherz, der Abriss ging nun wirklich recht fix – am gestrigen Dienstag, den 1. April, brachte der Bagger des Abrissunternehmens auch das letzte Stück Mauerwerk zum Einsturz.


Seit Beginn der Abrissarbeiten zieht die Baustelle eine kleine Schneise der Verwüstung hinter sich her. Während das massive Mauerwerk bereits nach und nach dem Erdboden gleichgemacht wurde, liegen die Trümmer noch verstreut. Ein großer Bagger thront derzeit auf dem Geröllhaufen und wartet auf die nächsten Schritte des Rückbaus. Bereits in der vergangenen Woche waren die an die denkmalgeschützte Immobilie angrenzende Holzscheune sowie das Holzcarport an der alten Scheune abgerissen worden.


Besondere Sorgfalt wurde beim Umgang mit asbesthaltigen Materialien walten lassen: Diese wurden in luftdichten Big Bags verstaut und gesondert entsorgt. Mit dem Abriss der Scheune hat sich das Erscheinungsbild des Areals spürbar verändert – insbesondere der Parkplatz vor dem Ärztehaus und das neue Gemeindebüro profitieren nun von der vollen Strahlkraft der Abendsonne.
Der Abriss schafft Platz für ein zukunftsweisendes Bauprojekt: Anstelle der alten Scheune soll ein Neubau entstehen, der das bestehende Ärztehaus erweitert. Die Neugestaltung der Fläche wird mit Spannung erwartet, während die Bauarbeiten für das neue Zentrum gleich nach Vollendung des Abrisses beginnen sollen.


Bilder & Text: Vanessa Deckwer