Geschichte

         

 9./10. Jahrhundert – vermutlich Gründung des Dorfes Steinhorst

1170 – Bei der Ausgrabung, auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthof Heine, finden        Kreis -und Stadtarchäologien aus Gifhorn 2020 einen Lohkasten zum Gerben von Fellen.            Das Holz wurde im  Jahr 1170 geschlagen, nach der Auswertung der Dendrodaten in Berlin. 

1235 – Wehrkirche (St. Georgskirche) wahrscheinlich erbaut

1244 – Erste Erwähnung von Steinhorst

1381 – Holzgericht Auswirkungen einer willkürlichen Grenzziehung zwischen Steinhorst und Eldingen.

1489 – nach Schatz -oder Grundsteuerliste in Steinhorst: 6 Vollhöfe, 7 Viertelhöfe,                      6 Achtelhöfe.

1668 – Schweinekrieg Steinhorst/Eldingen

1737 – alte Schule (jetzt Marktstrasse 11) wird neben der Kirche gebaut

1770 – Schule in Räderloh

1777 – In Steinhorst 38 Feuerstellen, in Räderloh 5 Vollhöfe und 1 Halbhof, in Lüsche 5 und in Auermühle eine Feuerstelle

1799 – Bildung des Amtes Isenhagen aus Gografschaft Hankensbüttel und Vogtei Steinhorst

1840 – Steinhorst weist 34 Hausstellen auf

1850 – 1. Schützenkönig der Schützengesellschaft Steinhorst wird Heinrich Buhr , Haus Nr. 4

1850 – Ziegelei Steinhorst bis 1923

1863 – Bau der Chaussee Celle – Wittingen – Salzwedel

1892 – Land -und Forstwirtschaftlicher Verein Steinhorst und Umgebung wird gegründet

1894 – Am 11. September wurde Erich Weniger in Steinhorst, als Sohn des Pastors Weniger geboren, hatte als berühmter Wissenschaftler, Pädagoge eine Professur an der Uni Göttingen

1895 – Freiwillige Feuerwehr Steinhorst wird gegründet

1904 – Eisenbahnstrecke der OHE Celle – Steinhorst – Wittingen wurde in Betrieb genommen

1905-1910 – Das heutige „Haus der Gemeinde“ als Lehrstelle für zionistische Landwirte wurde errichtet, Architekt war Heinrich Tessenow

1906 – Kriegerverein wurde gegründet

1909 – Senator Fritz Beindorff errichtet den Gutsbetrieb in Auermühle

1910 – Wassermühle stillgelegt, dafür kleines E-Werk in Betrieb genommen

1919 – Männergesangverein „Harmonie“ wurde gegründet

1920 – Spielmannzug der Freiwilligen Feuerwehr gegründet

1924 – Reit -und Fahrverein Steinhorst gegründet (bis 1958)

1925 – Gründung des Schützenvereins Lüsche/Räderloh e.V.

1925 – Deckstation des Celler Landgestüt in Steinhorst eingerichtet

1926 – Im Mai erwarb der Norddeutesche Fußball-Verband (NFB) das heutige „Haus der Gemeinde“ und das Haus (Reinhornweg 1) im Reinhorn und baute beide um.

1927 – Beide Heime vom NFB werden eingeweiht

1929 – 1. Kegelverein wurde gegründet

1930 – Erste Badeanstalt des Norddeutschen Sportbundes (später Hamburger Fußballverband) , an der Lachte im Reinhorn eingeweiht

1930 – Erste Ölförderung in Steinhorst

1932 – Gründung des Sportvereins Steinorst

1933 – Einwohnerzahl: 585 Steinhorst, 96 Räderloh, 171 Lüsche m. Auermühle

1939 – Einwohnerzahl: 580 Steinhorst, 105 Räderloh, 140 Lüsche m. Auermühle ,       Wolfsburg hatte zu dieser Zeit 848

1943 – Am 24.04. verstarb in Berlin Generaloberst Freiherr Kurt von Hammerstein Equord, Chef der Heeresleitung, Staatsbegräbnis in Steinhorst

1944-1948  – Das Sportheim des NFB, diente werdenden Müttern aus besonders bombengefährdeten Gebieten zum Aufenhalt. Danach bot es zunächst Vertriebene als erste Zuflucht, später wurde das Sportheim als Polizeischule umfunktioniert.

1946 – Bau von Baracken an der Lachte, jetzt Park an der Feuerwehr

1948 – am 21.03. verstarb der 4.DFB Präsident Felix Linnemann in Steinhorst und seither seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Steinhorst

1949 – Gemischter Chor Steinhorst wird gegründet

1950 – Landfrauenverein Steinhorst wird gegründet

1952 – Im April Verkauf des Sportheimes des NFB an den Hamburger Fußball-Verband (HFV). Das Heim wurde weiter ausgebaut, es stehen dann 82 Betten zur Verfügung.

1953 – Neues Schulhaus wird bezogen

1954 – Schulneubau in Lüsche

1954 – Neue Badeanstalt des Hamburger Fußballverbandes an der Lachte, nähe alte Badeanstalt.

1956 – Gründung der Landjugend Steinhorst

1957 – Gemeinde erwirbt altes Forsthaus an der Marktstrasse, vor dem Lehrerhaus.

1958 – Am 4.09. ziehen Steinhorster Lehrkräfte in das neu gerichtetes Lehrerhaus ein.

1959 – Neubau Försterei am Jafel.  –  Umzug der Gemeindeverwaltung vom alten Schulhaus in die alte Försterei in der Marktstrasse (Zwischen Ristorante Da Mario und dem Lehrerhaus)

1963 – Am 1. Mai weiht Bürgermeister Heinrich Rehbock den Gedenkstein im Park an der Schule/Kirche ein.

1964 – Neues Feuerwehrhaus wird der Feuerwehr übergeben

1965 – Schule Räderloh wird aufgelöst, Jahrgänge 1 – 4 gehen nach Lüsche

1967 – Am 15.08. wird die Grundschule Lüsche wird aufgelöst, alle Schulkinder gehen nach Steinhorst

1967 – In Räderloh wird die Brennergenossenschaft gegründet

1968 – Deckstation Steinhorst des Landgestüt Celle wird aufgelöst

1968 – Schule Räderloh wird zum Wohnhaus für den Brennmeister umgebaut.

1970 – „Deutsche Saatveredelung“ am Bahnhof wird in Betrieb genommen

1970 – Altes Forsthaus in Lüsche wird Ferienheim der Waldorf-Schule

1970 – Am 19.06. wird die Turnhalle in Steinhorst der Bestimmung übergeben

1972 – Aufgrund der verwaltungs -und gebietsreform verlieren am 1. Januar gie Gemeinden Räderloh und Lüsche ihre Selbstständigkeit und werden in die Gemeinde Steinhorst eingegliedert.

1972 – Am 13.11. rast der Orkan „Quimburga“ mit Windstärke 12 durch die Gemeinde Steinhorst und richtet große Schäden an.

1973 – Am 2.09. wird der neue Sportplatz im Brauel hinter der Schule eingeweiht und nach Felix Linnemann benannt.

1973 – Das Heim des Hamburger Sportverbandes wird von der Gemeinde erworben und als „Haus der Gemeinde“ genutzt.

1973 – Neue Friedhofskapelle wird eingeweiht

1973-1975  –  Überführung der Schuljahrgänge 5-6 an die Orientierungsstufe und die Jahrgänge 7 – 9 an die Hauptschule Hankensbüttel

1974 – Die Gemeinde Steinhorst mit den Dörfern Steinhorst, Räderloh, Lüsche und Auermühle wird Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Hankensbüttel.

1974 – Bahnhof Steinhorst wird Endstation der Züge aus Richtung Celle, Personenverkehr nach Wittingen nur noch mit Bussen. Güterverkehr bleibt erhalten.

1974 – Standesamt Steinhorst wird am 25.06. aufgelöst. Zuständigkeiten übernimmt Standesamt Hankensbüttel

1974 – Der Spielkreis Steinhorst wird am 1.10. gegründet

1975 – Gemeindebüro zieht vom alten Forsthaus in das „Haus der Gemeinde“.

1975 – Am 24.06. wird der Personenverkehr Celle – Steinhorst eingestellt, Personenverkehr nur mit Bussen. Bahnstrecke Celle-Wittingen nur noch Güterverkehr

1976 – Am 1.02. wird die Vorklasse an der Grundschule eingerichtet

1985 – Am 25.10. wird eine Gedenktafel am Pfarrhaus , für Prof. Dr. Erich Weniger enthüllt

1986 – Beginn der Planung Dorferneuerung Steinhorst

1987 – „Verein der Freunde und Förderer des Erich Weniger Hauses e.V.“ wird gegründet

1988 – Am 29.10. Gründung des Vereins „Schützengesellschaft Steinhorst von 1850“

2014 – Am 20. Oktober beschloß der Gemeinderat, bei  einer Gemeinderatssitzung,   einstimmig den ersten Steinhorster Blog. Am selben Abend wurde er freigeschaltet.

2015 – Gasthof Heine wird für immer geschlossen

2020 – Abriß des Gasthof Heine

2020 – Bei der Ausgrabung, auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthof Heine, finden        Kreis -und Stadtarchäologien aus Gifhorn 2020 einen Lohkasten zum Gerben von Fellen.            Das Holz wurde im  Jahr 1170 geschlagen, nach der Auswertung der Dendrodaten in Berlin.

 

 

Quellenangabe: Dr. Werner Siebarth 1953 „Steinhorst – Das Jugendheim in der Lüneburger Heide“    –   Steinhorst Geschichte(n) eines Dorfes 1989