Gemeinde Steinhorst informiert

Sehr
geehrte Bürgerinnen und 

Bürger der Gemeinde Steinhorst

Heute
möchte ich Ihnen und Euch den neuesten Stand der Projekte
vermitteln, die mit der Gemeinde im Zusammenhang stehen.


Für
das Ärztehaus liegt der Bauantrag beim Landkreis zur Genehmigung,
spätestens sobald diese vorliegt, werden wir mit den Ausschreibungen
beginnen. Der Rat ist sich einig, im Obergeschoss zwei Mietwohnungen
ausbauen zu lassen, da dies bei laufendem Betrieb der Arztpraxis zu
einem späteren Zeitpunkt nur schwerlich möglich ist.


In
der nächsten Sitzungsfolge, beginnend mit der Bauausschusssitzung am
23.7. werden wir über Veränderungen in Sachen
Straßenausbaubei-träge beraten. Die mit der Kommunalaufsicht
abgestimmte Beschlussvorlage sieht vor, die Ausbaubeiträge zu
halbieren und die Grundsteuer um 70 bis 80 Punkte zu erhöhen. Eine
Abschaffung der Beiträge ohne Gegenfinanzierung ist aus unserer
Sicht nicht verantwortbar, weil die finanzielle Leistungsfähigkeit
der Gemeinde nicht mehr gewährleistet wäre. Auch eine komplette
Abschaffung der Beitragssatzung verbunden mit einer
Grundsteuererhöhung um dann ca 150 Punkte (Erhöhung zum Status Quo
um 38%) wurde erwogen. Den Beratungen in den Sitzungen will ich hier
nicht vorgreifen, die Argumente will ich dann aber gerne zu einem
späteren Zeitpunkt zusammenfassen.


In
Sachen EDEKA wird vielfältig gearbeitet: Die Gemeinde wird einen
Vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufstellen, der möglichst große
Rechtssicherheit für das Genehmigungsverfahren sicherstellt.
Parallel werden seitens der EDEKA Gutachten in Sachen Schallschutz,
Verkehr, Naturschutz und ein Entwässerungskonzept beauftragt.
Gespräche laufen noch mit dem Regionalverband den Umfang der
Verkaufsfläche betreffend und der Denkmalschutzbehörde, die
Umgebungsdenkmalschutz geltend macht und bei der Gestaltungsplanung
berücksichtigt werden muss. Allein aus der Anzahl der genannten
Behörden und Institutionen (im Bebauungsplanverfahren werden dann
noch ca 60 Träger öffentlicher Belange beteiligt) kann man die
Komplexität erahnen und auf den Zeithorizont rückschliessen.
Gemeinsames Ziel der EDEKA und der Gemeinde ist eine Eröffnung noch
im Jahr 2021.


Der
Küchenanbau am Tagungshaus auf dem Schmiedeberg schreitet voran. Das
Projekt muss bis zum 31.10 fertiggestellt und abgerechnet sein. Wenn
die Einschränkungen unseres Alltagslebens Geschichte sind, werden
wir uns mit dem Fördervein und dem Schulmuseum über ein verändertes
Nutzungskonzept des Gebäudes ins Benehmen setzen.


Die
Instandsetzung der Lachtebrücke in Lüsche geht nun endlich auch
voran, die Leistungsverzeichnisse sind erstellt, die Ausschreibungen
stehen unmittelbar bevor. Hier hätte ich mir eine zügigere
Umsetzung gewünscht, Engpässe im Bereich der Planungbüros waren
ein Hemmschuh. Nach Fertigstellung werden wir eine bessere
Erreichbarkeit der Waldgebiete zwischen Lachte und B4 durch die
Feuerwehr gewährleisten können.


In
Räderloh steht jetzt noch der Ausbau des Albert-Lahmann-Weges an,
Baubeginn ist im August. Das Dorferneuerungsprojekt ist dann nach
Erstellung der neuen Fahrbahn und des Austausches der
Straßenbeleuchtung in der Lindenstraße und im ALW abgeschlossen,
bis zum Jahresende muss es fertiggestellt sein.


Von
der stark gestiegenen Nachfrage nach Baugrundstücken in Steinhorst
waren sowohl wir als auch die IDB der Sparkasse als Vermarkter
einigermaßen überrascht. Wir sind in Sachen Baulandausweisung in
guten Gesprächen, haben ja auch im Dezember 2019 noch einen
Aufstellungsbeschluss für ein kleines Baugebiet im Mannhop gefasst.
Hier wird intensiv an der Umsetzung gearbeitet. Im Moment verfügen
wir nur noch über einige Baulücken, wenn wir hier Kontakte
herstellen sollen, so melden Sie sich bitte im Gemeindebüro.


Wie
sie unschwer erkennen können, haben wir gerade eine sehr intensive
Phase in der Gemeindearbeit. Gerade deswegen möchte ich die
Gelegenheit nutzen, und mich bei den Mitgliedern des Rates und der
Verwaltung bedanken. Der Zeitaufwand ist hoch und es müssen häufig
schnell Entscheidungen getroffen werden. Mit diesem Rat ist das
möglich.




Für
die Gemeinde Steinhorst, Klaus-Hinrich Singer

Ein Kommentar

  1. Lieber Bürgermeister Singer,
    können Sie garantieren, dass mit der neuen Straßenausbaubeitragssatzung keine Beträge mehr festgesetzt werden, die über 5000 Euro liegen? Ich denke da an Menschen, Straßenanlieger, mit einer kleinen Rente, die solche Beträge nicht werden bezahlen können, wenn die Straße gemacht wird. Ratenzahlung bei einer kleinen Rente? Lieber nicht!! Besser wäre es, vor dem Hintergrund einer Grundsteuererhöhung 5 oder 10 Euro im Monat mehr zu zahlen, als eine vierstellige Summe auf einmal. Die Gemeinde Hambühren, die die Ausbaubeiträge abschafft, macht es uns vor. Auch die Gemeinde Winsen (A) fährt bestens damit, entwickelt sich bestens, blüht und gedeiht, baut eine Straße nach der anderen, ohne dafür Beiträge zu erheben. In Lachendorf, wo es auch Thema ist, schlägt der Verwaltungschef eine Bürgerbefragung vor. Warum nicht auch in Steinhorst?

    Es grüßt Sie herzlich Ihr Friedhelm Hüsing

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