2. Teil vom Vortrag – Grundlegende Hilfsmittel im Alltag

Fotos Hans-Hartmuth Müller

Foto: Artur Riemer beim ausprobieren

Die Flasche geht nicht auf. Hier zeigt Thorben Hoffmann einen Silikonhut, der über die Flasche gestülpt die Griffigkeit erhöht und damit das Öffnen erleichtert. Ein Zugringdosenöffner löst auch dieses Problem, ehe der Zugring abreißt. Ein Besteck mit kräftigem Griff ermöglicht den Faustgriff und der Betroffene kann das Besteck wieder sicher selber führen. Die Möglichkeit des Seitwärtsbiegen des Löffels oder der Gabel bei diesem Besteck gleicht auch eine eingeschränkte Armbeweglichkeit aus.


Lesehilfen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen von der Lupe bis zum computergestützten Lesebildschirm. Für sehbehinderte Personen ist ein kontrastreicher Lichtschalter schon eine Hilfe, z.B. weißer Rahmen mit blauem Taster. Thorben Hoffmann erläuterte, das manche Hilfsmittel von der Krankenkasse oder von der Pflegekasse übernommen werden. Die Zuzahlung ist unterschiedlich. Für die meisten Hilfsmittel gibt es eine Probezeit zum Ausprobieren, ob das Hilfsmittel den Zweck erfüllt, ehe es dauerhaft angeschafft wird. Die Sanitätshäuser bieten eine entsprechende Beratung zu den jeweiligen Hilfsmitteln. Leider kürzen die Kassen ihren Leistungskatalog, sodass insbesondere bei den kleineren Gegenständen ein selbst organisieren erforderlich ist. Alle gezeigten Gegenstände konnten angefasst, begutachtet und ausprobiert werden. Manches ist genial und verblüffend gut in der Funktion. Einige konnten von ihren positiven Erfahrungen mit dem Hilfsmittel berichten. Thorben Hoffmann sorgte in der Zusammenstellung der Hilfsmittel für einen kurzweiligen informativen Nachmittag bei Kaffee und Gebäck. Hans-Hartmuth Müller begleitete den Nachmittag mit seiner Kamera und hielt die spannenden Momente fest. 

Bericht: Antje Semmler

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